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Setral Schmierstoff GmbH
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Setral Competence in Lubricants

28.05.2008

REACH

Setral ist sich ihrer Verpflichtung hinsichtlich REACh bewußt und hat auch die notwendigen Schritte in die Wege geleitet um die zukünftige Verfügbarkeit der von der Setral hergestellten Produkte sicher zu stellen.
Dazu zählt selbstverständlich auch die Vorregistrierung bzw. Registrierung der von uns selbst erzeugten oder zugekauften Rohstoffe.
Die von uns an Sie gelieferten Produkte stellen immer Zubereitungen dar und müssen als solche nicht registriert werden.

Ihr Ansprechpartner:

Josef Barreto-Pohlen
- Technical Director -
Setral Chemie GmbH

Telefon: + 49 (0) 8801 9714

Setral Competence in Lubricants

16.11.2007

PRO-setral-PL 941

Die Konservierung von metallisch blanken sowie hochpolierten Flächen an Formen, Werkzeugen und Vorrichtungen gestaltet sich in der Praxis oft schwierig. Egal ob Öl- oder wachsbasierende Produkte verwendet werden, diese führen meist zu hohen Ausschussquoten, aufwendigen Nachreinigungsverfahren und auch unzureichendem Korrosionsschutz an Formen und Werkzeugen.

PRO-setral-PL 941 ist ein neues, innovatives, fettartiges Korrosionsschutzmittel der Setral, welches die positiven Eigenschaften von herkömmlichen auf Öl- und wachsbasierenden Korrosiensschutzmittel in sich vereint. Es verdampft bei ca. +70° C rückstandsfrei, unterwandert mühelos Feuchtigkeit und dringt dabei nicht ins Werkzeuginnere.

Überzeugen Sie sich selbst und fordern Sie Ihr kostenloses Produktmuster an.

Setral Competence in Lubricants

16.11.2007

No degreasing prior to painting

Setral develops metal working fluids for stamping and forming operations.

CUT-setral-CST-range simplifies stamping and forming operations of metal parts. Because of extremely low residues no cleaning is needed.

CUT-setral-CST-range was especially designed for stamping and forming operationsSetral simplified the production process as an expensive cleaning after forming operations is not necessary and no compromise in efficiency has to be made.

Metal working fluids – no matter if for cutting or non-cutting operations – have to handle a wide range of functions: They have to cool, to extend tool life and to provide exactly processing.

Metal cutting processes like grinding, milling and drilling release extreme high energy, which needs intensive cooling. Therefore, water miscible metal working fluids (cooling lubricants) are mainly used. For non-cutting processes non water miscible metal working fluids are used which are mainly based on mineral oils or bio-degradable rape oil or rape oil derivates.

If non water miscible metal working fluids are used, work parts mostly have to be cleaned after forming. This is particularly important if work parts are produced for food- or pharmacy industry – for example tubes, screw caps, bottle caps and cans.

Residues are also critically if work parts have to be over-painted. During production of small parts adhesive force is formed and further processing is difficult.

If parts contaminated with metal working fluids get in contact with plastics or elastomeres incompatibilities could appear which result in colour changes, swellings and hardness changes.

Cleaning of work parts is always one step more which takes up time and causes waste, which has to be disposed expensively. Disposal cost will increase continuously in the next years.

Dilutions only reduce after-effects

Some companies offer metal working fluids based on solvents which are usually simple dilutions from common products. The problem of residues with the mentioned after-effects are only reduced but not eliminated by them. Setral developed with CUT-setral-CST range a technology which is nearly residue-free without reducing efficiency of products.

This was made possible by tailor-made additive selection by means of the RVT testing machine which was developed and constructed together with the Technical University in Darmstadt.

Measuring principle:

A fixed test ring is pressed for one minute to a rotating test ring. Temperature and load can be adjusted. The test ring axles stand right-angled to each other. The contact area is wetted with the metal-working fluid. The load is increased in stages and then the surface of the wear calotte is judged. The smaller the surface of the wear calotte, the better the load carrying of the tested oil.

The correlation between the measuring principle and practical application is markedly good.

Laboratory and practical tests designed a product range which satisfies demands from various appliers. This product range contains standard products with a wide operation field for different kinds of metal, material thickness and sequences as well as individual adjusted products for only one single applier.

There were solutions developed for simple applications like deep-drawing from screw caps or tubes. These products evaporate nearly residue-free.

Besides the selection from additives it was esteemed on physiologically toleration. Therefore these products are suitable for food- and pharmaceutical industry.

But also products for heavy applications leave only little residues, so over-painting is possible without problems.

Evaporating rate from the products could be adjusted on request. But there has always a compromise to be made regarding the flash point. The high-speed evaporating A II-products should be applied where it is acceptable to safety technologies.

Setral Competence in Lubricants

16.05.2007

Der Einfluß von Additiven in Schmierstoffen

Einleitung

Zu Beginn der Industrialisierung waren die Anforderungen an Schmierstoffe nicht hoch. Begriffe wie Lebens-dauerschmierung, thermische Stabilität, Verschleißschutz und Reibwertkontrolle quasi Fremdwörter. Mit fort-schreitender Maschinenentwicklung durften dann die Schmierstoffe ebenfalls nicht stehen bleiben. So wur-den bald die ersten Additive basierend auf natürlichen Fettölen (tierisch) oder einfache Bleiseifen eingesetzt um speziell besseres Lasttragevermögen zu erreichen. Heutzutage ist das bei Weitem nicht mehr ausrei-chend, sowohl in Bezug auf Performance als auch Umweltgesichtspunkten. Heute ist die Lebensdauer-schmierung von Maschinenelementen Stand der Technik, es müssen/mußten Schmierstoffe entwickelt wer-den die dem Rechnung tragen. Speziell der Umweltgedanke spielt mittlerweile eine sehr große Rolle was sich auch in den vielen Novellen der Gefahrstoffverordnung widerspiegelt und dem jetzt durch REACh (Re-gistration, Evaluation and Administration of Chemicals) und GHS (Global Harmonised System) noch weitere Verschärfungen folgen.

Um dem Ganzen Rechnung tragen zum können sind die Schmierstoffhersteller gezwungen neue Produkte zu entwickeln, die auf Rohstoffen aufbauen, die so weit wie möglich ökologisch unbedenklich sind. Der folgende Artikel soll zeigen, wie wertvoll der Einsatz modernster Tribometer für Setral ist für die Entwicklung von Hoch-leistungsschmierstoffen.

Tribometer – Dynamischer Vier-Kugel-Apparat (DFBT) & Reib-Verschleiß-Tester (RVT)

DFBT und RVT sind mit der TU Darmstadt neu entwickelte Tribometer mit hervorragender Eignung für die Untersuchung und Entwicklung von Schmierstoffen. Beide Testmaschinen zeichnen sich durch einfaches Handling und hohe Vielseitigkeit in Bezug auf Test-Parameter aus.

Der DFBT ist ein innovatives Tribometer zur Untersuchung der tribologischen Eigenschaften von Schmierfetten und Pasten. Der deutlichste Unterschied des DFBT gegenüber dem in DIN 51350 genormten Shell-Vierkugelapparat, sind die unbefestigten Unterkugeln (3 mit Käfig, 6 vollrollig), die im Prüftopf umlaufen können. Diese Umlaufkugeln berühren ihre drei Kontaktpartner Antriebskugel (Kontakt I), Ring (Kon-takt B) und Platte (Kontakt C) und wälzen im Betrieb in jedem dieser drei Kontaktbereiche ab. Hierdurch werden die dynamischen Zustände, welche man in einem Wälzlager vorfindet, simuliert. Durch geeignete Wahl der Prüfparameter können so Verschleiß-kennwerte in einem breiten Bereich erfaßt werden.

Der RVT wurde zum Testen von Reibung und Verschleiß von Schmierölen und halbflüssigen Schmierfetten, als Alternative zu den Timken und Reichert Prüfmaschinen, entwickelt. Das Meßprinzip basiert auf einer ähnlichen Geometrie wie der Reichert Tester. Ein fest montierter Zylinder wird mittels Hebelkraft gegen einen umlaufenden Ring gepreßt. Der Zylinder rotiert in einem Tauchbad, so daß eine kontinuierliche Schmierung gewährleistet ist. Versuche bis zum Trockenlauf sind aber auch mög-lich. Wie auch beim DFBT können durch Wahl der Prüfparameter Verschleiß- und Reibungskennwerte ermittelt werden. Im Unterschied zum Reichert Testers eröffnen die breiteren Temperatur-, Geschwindigkeits- und Lastbereiche mehr Möglichkeiten für das Testen von Schmierstoffen.

DFBT – Beispiel

Ein Hochleistungs Additiv-System ist speziell im Bereich der Teilschmierung wirksam. In diesem Bereich wird im Gegensatz zur Vollschmierung nur ein Teil der Belastung durch den Schmierfilm übernommen und der Rest durch die sich berührenden Rauhigkeitsspitzen. Vor allem in Anwendungen mit wechselnden Belastun-gen (Vibrationen, oszillierenden Bewegungen, Start-Stop etc.) oder Einlaufphasen überwiegt die Teilschmie-rung. In diesem Bereich entwickelt ein Additiv-System seine volle Wirkung und durch kontrollierten Ver-schleiß können Oberflächen eingeglättet werden und das Lasttragevermögen erhöht. Als Folge dessen wird der Reibwert abgesenkt resultierend in

- Niedrigere Beharrungstemperatur
- Höhere Effizienz
- Längere Lebensdauer für Schmierstoff und Maschinenelement
- Längere Nachschmierintervalle
- Geräuschdämpfung

Als Beispiel zeigt Diagramm 1 die Wirkungsweise eines Hochleistungs Additiv-Systems Durch Erhöhung der Belastung bei konstanter Geschwindigkeit steigt erwartungsgemäß das Reibmoment entsprechend. Bei Er-reichung der Teilschmierung ergibt sich ein plötzlicher Anstieg des Reibmoments bald gefolgt von der Wie-derherstellung eines geringeren Reibmoments. Eine Reduzierung der Belastung zeigt, daß das Reibmoment im Allgemeinen niedriger als vorher bei gleicher Belastung ist. Dies verdeutlicht den Einfluss der Additive. Durch eine Veränderung der Temperatur, kann der Minimum- und Maximumwert für die Optimierung des Additivs festgestellt werden.

RVT – Beispiel

Wie in der Beschreibung des RVT aufgezeigt, ist dieser für die Entwicklung von Schmierölen sehr geeignet. In diesem Beispiel wird die Anwendung bei der Entwicklung von Hochleistungs - Kettenölen dargestellt. Dia-gramm 2 zeigt den Einfluß verschiedener Kombinationen aus Verschleißschutz-/Hochdruckadditiven in un-veränderter Grundölzusammensetzung. Kettenöle werden oft in einem breiten Temperaturbereich angewandt und es ist daher sehr wichtig zu wissen, in welchem Maße die Belastbarkeit über den Temperaturbereich variiert. Die Testparameter im Beispiel sind 50°C und 1500 UpM (~3,5m/s). Laut diesen Ergebnissen schie-nen Öl b, c und Öl e die besten Kandidaten zu sein. Eine Wiederholung der Versuche bei 100°C, 150 und 200°C zeigte, dass die Additivkombination in Öl e sehr gute Ergebnisse brachte, hingegen Öl b und c bereits bei 150°C ausfielen.

Diagramm 3 zeigt einen ähnlichen Test wie Diagramm 2, aber in diesem Fall für Getriebeöle. Im Gegensatz zu dem Kettenölbeispiel wurden unterschiedliche Grundöle (gleiche ISO-Viskositäten) verglichen, sowie eine Optimierung der Additivkombination im Mineralöl durchgeführt. Die Proben G1, G2 und G 3 basierten auf Mineralöl, PG war Polyglykol und SYN war Polyalphaolefin. G3 und SYN enthielten die gleichen Additive, G 1 und G1 Variationen davon. PG war ein auf dem Markt gut bekanntes Getriebeöl.

Zusammenfassung

Die angeführten Beispiele sind nur ein kleiner Auszug aus einer Reihe von Versuchen die mit den beschrie-benen Tribometern durchgeführt wurden. Die Einfachheit, Genauigkeit und Geschwindigkeit der Verfahren machen diese besonders geeignet für Entwicklungsarbeit. Dabei ist es wichtig, den Verwendungszweck des neuen Schmierstoffes zu kennen. Auf dieser Basis können die Parameter in den Maschinen eingestellt wer-den und die festgestellten Ergebnisse liefern eine gute Vorstellung über die auf diesem Bereich erbrachte Leistung.

RVT – Beispiel

Wie in der Beschreibung des RVT aufgezeigt, ist dieser für die Entwicklung von Schmierölen sehr geeignet. In diesem Beispiel wird die Anwendung bei der Entwicklung von Hochleistungs-Kettenölen dargestellt. Dia-gramm 2 zeigt den Einfluß verschiedener Kombinationen aus Verschleißschutz-/Hochdruckadditiven in un-veränderter Grundölzusammensetzung. Kettenöle werden oft in einem breiten Temperaturbereich angewandt und es ist daher sehr wichtig zu wissen, in welchem Maße die Belastbarkeit über den Temperaturbereich variiert. Die Testparameter im Beispiel sind 50°C und 1500 UpM (~3,5m/s). Laut diesen Ergebnissen schie-nen Öl b, c und Öl e die besten Kandidaten zu sein. Eine Wiederholung der Versuche bei 100°C, 150 und 200°C zeigte, dass die Additivkombination in Öl e sehr gute Ergebnisse brachte, hingegen Öl b und c bereits bei 150°C ausfielen.

Diagram 2: RVT – Kettenöl

Diagramm 3 zeigt einen ähnlichen Test wie Diagramm 2, aber in diesem Fall für Getriebeöle. Im Gegensatz zu dem Kettenölbeispiel wurden unterschiedliche Grundöle (gleiche ISO-Viskositäten) verglichen, sowie eine Optimierung der Additivkombination im Mineralöl durchgeführt. Die Proben G1, G2 und G 3 basierten auf Mineralöl, PG war Polyglykol und SYN war Polyalphaolefin. G3 und SYN enthielten die gleichen Additive, G 1 und G1 Variationen davon. PG war ein auf dem Markt gut bekanntes Getriebeöl.

Diagram 3: RVT – Getriebeöl

Zusammenfassung

Die angeführten Beispiele sind nur ein kleiner Auszug aus einer Reihe von Versuchen die mit den beschrie-benen Tribometern durchgeführt wurden. Die Einfachheit, Genauigkeit und Geschwindigkeit der Verfahren machen diese besonders geeignet für Entwicklungsarbeit. Dabei ist es wichtig, den Verwendungszweck des neuen Schmierstoffes zu kennen. Auf dieser Basis können die Parameter in den Maschinen eingestellt wer-den und die festgestellten Ergebnisse liefern eine gute Vorstellung über die auf diesem Bereich erbrachte Leistung.

Josef Barreto-Pohlen
Dipl.-Ing. (FH)
Technical Director
Setral Chemie GmbH

Setral Competence in Lubricants

08.08.2006

Spezialfett MI-setral-CA/C2-180 in der neuen
100g - Spenderverpackung

Dieses Spezialfett hat sich seit vielen Jahren in der Praxis zur Schmierung von beweglichen Formen- und Werkzeugelementen, wie z.B. Schiebern, Kernzügen, Säulenführungen und Auswerferstiften, bestens bewährt.

Auf vielfachen Kundenwunsch gibt es unser Hochleistungsfett nun auch im handlichen Spender!

Vorteile des MI-setral-CA/C2 180:

- Medienbeständig gegen aggressive Dämpfe und Säuren
- Sehr guter Verschleiß- und Korrosionsschutz
- lange Nachschmierintervalle
- lange Werkzeugstandzeiten
- Thermisch stabil bis + 180 °C
- VKA-Gutlast von 5000 N (nach DIN 51350)

Vorteile der neuen Verpackungseinheit:

- kleine und handliche Verpackung
- saubere Applikation

Setral Competence in Lubricants

07.11.2006

Investition

Im September 2006 begann der Ausbau unserer Produktionsanlagen für Fette und Pasten in Frankreich. Ziel der umfangreichen Investitionen ist es, die Kapazitäten entsprechend der steigenden Nachfrage zu erweitern. Durch den Neu- bzw. Umbau realisieren wir nicht nur eine Steigerung unserer Produktionsmöglichkeiten, sondern erfüllen auch modernste Umweltvorschriften. Der Ausbau aller Anlagen wird voraussichtlich im 1. Quartal 2007 abgeschlossen sein.

Setral Competence in Lubricants

26.09.2005

Artikel im PLASTVERARBEITER Magazin (Heft 9/2005)

Langzeitschmierung von Werkzeugelementen

Stabil bis 300 °C

Die Schmierung von Auswerfern, Schiebern, Falteinheiten oder Klinkenzügen wird schwierig, wenn hohe Schusszahlen erreicht werden sollen und die gefertigten Teile nicht kontaminiert werden dürfen. Durch den Einsatz eines geeigneten Schmierstoffs lassen sich diese Probleme beseitigen und die Produktivität erhöhen.

Ziel von Produktionsbetrieben ist es, Maschinen so effektiv wie möglich einzusetzen. Das gilt im Bereich Kunststoffspritzguss insbesondere für den störungsfreien Betrieb und die erreichbare Stückzahl (Schusszahl), die durch die Auswahl geeigneter Schmierstoffe sichergestellt werden soll. Entscheidend ist aber auch, dass alle gefertigten Teile den Qualitätsanforderungen entsprechen und durch den verwendeten Schmierstoff nicht negativ beeinflusst werden. Zahlreiche Faktoren können im Zusammenhang mit der Schmierung zu einer deutlichen Reduktion der Effizienz führen.

Im Vordergrund stehen dabei komplizierte Formen, erhöhte Werkzeugtemperaturen, aggressive Kondensate, das verwendete Spritzgut und hohe Geschwindigkeiten. Hinzu kommen steigende Qualitätsanforderungen. Unter diesen Bedingungen sind die konventionellen Schmierstoffe häufig überfordert - physikalisch durch höhere Temperaturen oder schnellere Arbeitsabläufe und chemisch durch Kontakt mit aggressiven Dämpfen und Oxidation.

Hauchdünn auftragen

Durch die erhöhten Temperaturen wird unter Umständen der Schmelzpunkt der Seifenverdicker in den Schmierfetten überschritten.
Das Schmierfett wird flüssig und läuft von der Schmierstelle. Dadurch kommt es zur Mangelschmierung und in der Folge zu erhöhtem Verschleiß an den beweglichen Teilen. Weitere Folgen der höheren Temperaturen sind verstärkte Abdampfraten des verwendeten Grundöls und in Folge dessen das Austrocknen des Schmierstoffs. Auch daraus resultiert dann wieder eine Mangelschmierung mit den bekannten Problemen. Kombiniert mit der durch die Temperaturen beschleunigten Oxidation bilden sich feste Rückstände, die sehr häufig als schwarze oder braune Punkte auf den Spritzteilen erscheinen und zum Ausschuss führen.
Bei der Entwicklung des Schmierfetts SYN-setral-INT/300 zur Schmierung von Auswerfern, Schiebern, Falteinheiten oder Klinkenzügen war es das Ziel der Setral Chemie GmbH, Seeshaupt, die Probleme zu beseitigen beziehungsweise unter Kontrolle zu bringen. Dies gelang durch die Auswahl spezieller Additive und geeigneter synthetischer Basisöle in Verbindung mit einer neuartigen Verdickerkombination. Die verwendeten Basisöle sind hochwertige Perfluoralkylether (PFAE), die eine thermische Stabilität bis in den Bereich von 300 °C aufweisen. Der Verdicker ist bis weit darüber hinaus stabil ohne zu schmelzen. Sowohl Grundöl als auch Verdicker und Additive erfüllen also nicht nur die Anforderungen bezüglich der thermischen Stabilität, sondern sind auf Grund ihrer chemischen Struktur indifferent gegenüber fast allen verwendeten Materialien. In umfangreichen Praxistests wurden weitere Vorteile deutlich. So lässt sich der volumenmäßige Verbrauch drastisch reduzieren, da das neue Schmierfett nur noch hauchdünn aufgetragen werden muss und dadurch kein Fetttransport über die beweglichen Teile auf das Spritzgut erfolgt. Dunkle Punkte oder Stellen, die man nicht bedampfen oder überlackieren kann, gehören damit der Vergangenheit an. Ein Austausch des Schmierstoffs beim Wechsel des Spritzgutes ist ebenfalls nicht notwendig, da er absolut verträglich ist. Die Lebensmitteleignung, dokumentiert durch USDA-H1-Autorisierung, ist ein weiterer Vorteil. Neben der Reduzierung des Verbrauchs konnten auch die Schusszahlen bis auf dem Faktor 4 gegenüber den herkömmlichen, auf Mineralöl- oder Syntheseölbasis gefertigten Schmierpasten und -fetten erhöht werden. Mittlerweile bewährt sich das neue Schmierfett im täglichen Einsatz bei namhaften Herstellern von Spritzgussteilen in weiten Bereichen der Industrie.

Autor: Josef Pohlen
Dipl.-Ing. (FH)
Technical Director
Setral Chemie GmbH

Setral Competence in Lubricants

01.09.2005

Neuer Internetauftritt

Endlich ist es soweit! Der neue setral® Internetauftritt steht und ist seit heute online.

Ihr setral®-Team

Setral Competence in Lubricants

Monday 17th of November 2008 03:16:20 PM